Als Rezeptionistin habe ich den meisten Kontakt mit den Gästen. Regelmäßig kommen E-Mails mit Fragen zu den Apartments oder zur Verfügbarkeit herein, dieselben Fragen kommen auch per Telefon. Am schönsten finde ich es eigentlich, wenn Gäste viele zusätzliche Wünsche haben, denn dann kann ich schön an einer Lösung für sie tüfteln.
Alles, was möglich und zeitlich machbar ist, versuchen wir für die Gäste zu organisieren. Zum Beispiel schrieb uns neulich jemand per E-Mail, dass Freunde von ihnen ein Wochenende in die Vlindertuin kommen würden. Ob wir für sie ein Willkommenspaket (ein Fläschchen Wein und etwas Leckeres, mit einer Karte dazu) im Apartment bereitstellen könnten. Es war ein ruhiger Tag, und deshalb konnte ich das gut machen, also ja! Die Gäste, die kamen, waren wirklich beeindruckt und sehr glücklich. Das ist doch schön! Ich empfange Gäste beim Einchecken, gebe ihnen den Schlüssel und erzähle ihnen, während ich sie zum Apartment begleite, vom Gemeinschaftsschrank, dem Frühstück, der Sauna und wo sie ihr Gepäck lassen können, wenn sie nach dem Auschecken am Morgen noch einen Tag Ameland genießen möchten.
Das Auschecken übernehme ich auch oft, wenn ich schon da bin, und sonst regelt das häufig die Frühstücksmitarbeiterin. Wir arbeiten sehr schön zusammen und fangen uns auch gegenseitig auf, wo es nötig ist. Außerdem mache ich oft die Nachkontrolle, wenn jemand mit der Reinigung eines Apartments fertig ist. Denn vier Augen sehen mehr als zwei. Manchmal steht noch ein Fenster offen oder jemand hat vergessen, die Heizung etwas herunterzudrehen. Das erledige ich dann kurz.
Ich helfe auch, wenn bei der Reinigung viel los ist, dann mache ich das, was wir die Vorkontrolle nennen: nach dem Auschecken schon einmal frische Wäsche bringen, schauen, ob alles ordentlich hinterlassen wurde, und zum Beispiel ein paar Teller ergänzen, die vielleicht kaputtgegangen sind. Auch als Rezeptionistin bekomme ich genug Bewegung!

